Konfirmationen im Mai 2022

Rückblick auf die Konfirmationen in der Evang.-Luth. Apostelkirche im Mai 2022

An zwei vollgepackten Wochenenden feierten insgesamt 81 Jugendliche ihren Konfirmations­gottesdienst in der Evangelisch-Lutherischen Apostelkirche. Den Beginn machte der reguläre Konfi-Kurs A am Samstag, 07. Mai um 14 Uhr. Dort wurden zehn Jugendliche und um 16 Uhr wurden dreizehn Jugendliche konfirmiert. Am Sonntag, 08. Mai bekannten sich dann um 10 Uhr weitere dreizehn Jugendliche zu ihrem christlichen Glauben und wurden gesegnet.

Am Wochenende darauf folgte, der wegen Corona ein Jahr ausgesetzte Jahrgang, Konfi-Kurs B. So empfingen am Samstag, 14. Mai um 14 Uhr dreizehn Jugendliche den Segen Gottes und um 16 Uhr weitere vierzehn Jugendliche. Am Sonntag, 15. Mai bekräftigten um 9 Uhr acht Jugendliche ihre Taufe und um 11 Uhr weitere neun Jugendliche.

Ein besonderes Highlight waren die Taufen, die im Rahmen der Konfirmationsgottesdienste stattfanden: so wurden am Sonntag, 08. Mai zwei Geschwister getauft und jeweils ein Jugendlicher am Samstag, 14. Mai um 16 Uhr und am Sonntag, 15. Mai um 11 Uhr.

Der „Konfirmations-Marathon“ wurde freitags mit einem Beichtgottesdienst für jeweils einen ganzen Jahrgang eingeläutet. Hier bestand die Möglichkeit persönliche Lasten und Schuld mit einem Stein symbolisch zum Kreuz von Jesus Christus zu bringen und dort abzulegen. Gemeinsam bekannten die Anwesenden, was sie und ihre Beziehung zu Gott belastet und wurden von ihrer Schuld freigesprochen. Der Gospelchor schuf dafür eine ganz besonders intensive Atmosphäre.

Auch die Konfirmationen wurden musikalisch sehr festlich und anregend gestaltet. Am ersten Wochenende mit einem Vokalensemble der städtischen Musikschule unter Leitung von Frau Karin Leeb, einer Abordnung des Posaunenchors der Kirchengemeinde und natürlich Dekanatskantorin Gundula Kretschmar. Am zweiten Wochenende durften sich die Gottesdienstteilnehmenden über den Jugendchor der Kirchengemeinde unter der Leitung von Dekanatskantorin Gundula Kretschmar freuen und über den Trompeter Andreas Kaufmann. Mesnerin Marga Turbanisch sorgte für einen reibungslosen organisatorischen Ablauf, sodass sich die beiden Liturgen Diakon Alexander Irmer und Pfarrer Michael Hinderer ganz auf das Inhaltliche konzentrieren konnten.

Die beiden verantworteten auch die parallellaufenden Konfi-Kurse, in einem durch Corona-Maßnahmen immer wieder herausfordernden Jahr. Das sprachen Irmer und Hinderer auch in ihrer Dialogpredigt an, die sie in einem Schlauchboot sitzend vortrugen. Dabei erinnerten sie teils mit Gegenständen an schöne Erlebnisse der Konfirmandenzeit. Anhand eines zerbrochenen Tellers machten sie zudem deutlich, dass sie daneben bei den Jugendlichen ganz persönliche Alltagsproblemen wahrgenommen und begleitet haben.

Dass Diakon und Pfarrer in einem Schlauchboot saßen, lag am ausgewählten Bibeltext aus dem Markusevangelium Kap. 4 Verse 35-41. Sie machten den Jugendlichen Mut, auf die Anwesenheit von Jesus im eigenen Boot des Lebens zu vertrauen. Er sei da, auch wenn es manchmal den Anschein habe, er würde schlafen oder sei gar nicht da. Die Erfahrung, dass Jesus die ganz persönlichen Stürme des Lebens stillen kann, haben schließlich schon viele Menschen gemacht.

Es folgten nach dem Bekenntnis zum christlichen Glauben, dem Ja zur eigenen Taufe und den Segnungen, Grußworte des Kirchenvorstands und des Jugendausschusses. Die Jugendleiter*innen haben das Jahr über auf ganz vielfältige Art und Weise und mit ihren reichen Begabungen den Konfi-Kurs mitbegleitet und gestaltet. Das spürte man auch in einem ausdruckstarken Filmbeitrag. So kam zu einem guten und segensreichen Abschluss, was ein knappes Jahr lang währte.